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Südkorea meets Weismain

28. Sep 2022

Unser Auszubildender Sungro hat seiner Heimat Südkorea den Rücken gekehrt und sich für eine Ausbildung in Deutschland entschieden. Erfahre hier, wieso es ihn genau nach Weismain verschlagen hat und wie es ihm bisher bei uns gefällt.

Lesezeit: 2 Minuten

Sungro

Unser Auszubildender Sungro hat seiner Heimat Südkorea den Rücken gekehrt und sich für eine Ausbildung in Deutschland entschieden. Wieso es ihn genau nach Weismain verschlagen hat und wie es ihm bisher bei uns gefällt, hat er in einem Interview erzählt.

Was bisher geschah:
Bereits 2014 betrat Sungro während eines “Work-and-Travel”-Jahrs deutschen Boden und arbeitete zusammen mit einem Freund bei einem koreanischen Restaurant in München.
Schon nach drei Monaten war er allerdings auf sich alleine gestellt, da sein Kumpel seine Reise vorzeitig abbrach. Aber davon ließ Sungro sich nicht unterkriegen -  diese neue und spannende Erfahrung wollte er sich nicht nehmen lassen!

Während seiner Zeit in Deutschland wurde sein Wunsch, später einmal in der IT zu arbeiten, gestärkt. Doch bevor er eine Ausbildung machen konnte, standen noch zwei Jahre Wehrpflicht in seiner Heimat auf dem Plan.

Info: Anders als in Deutschland gilt diese als eine der vier Pflichten eines jeden Staatsbürgers neben Bildung, Arbeit und Entrichtung der Steuern. Das gesetzlich festgelegte Einberufungsalter liegt zwischen 20 und 30 Jahren.   

Um sich auf eine bevorstehende Ausbildung vorzubereiten, eignete sich Sungro bereits ein paar Deutschkenntnisse an und machte sich mit der Programmiersprache Java vertraut. Da er aber nicht recht wusste, was er eigentlich damit anfangen sollte, war das erstmal eher befremdlich als hilfreich. Einleuchtender und damit auch interessanter wurde es, als er an einem Web-Developer-Kurs teilnahm.
Wie der Zufall es wollte, lernte Sungro in der Zeit seine jetzige Freundin aus Coburg kennen, die für ein halbes Jahr in Südkorea arbeitete (damit kommen wir Weismain also schon etwas näher). Im August 2018 war es dann soweit: Die Reise nach Deutschland stand bevor. Es wurde ernst! Ein paar Wochen und Bewerbungen später hatte er seinen Ausbildungsplatz bei empiriecom sicher.

Im September 2019 ging es endlich los. Schon ab dem ersten Tag stand ihm unser Azubi Kai mit Rat und Tat zur Seite und auch aktuell findet man sie meist im Doppelpack. Im Moment steht bei den beiden das Frontend auf dem Plan. Aktuell beschäftigt sich Sungro mit JavaScript, was mittlerweile zu seiner Lieblingsprogrammiersprache geworden ist. Im nächsten Ausbildungsjahr wird er den Backend-Bereich kennenlernen. Durch unseren Ausbilder Michael bekommen die beiden immer wieder die Chance, die agile Arbeitsweise in ihre Tätigkeiten einfließen zu lassen. Nach und nach lernen sie immer mehr Tools kennen, womit sie ihre Aufgaben planen und bestmöglich bearbeiten können.

Auszubildende Kai und Sungro

Mit der Ausbildung kommt nun viel Neues auf ihn zu - und dabei gut Deutsch zu sprechen, zu hören und zu verstehen ist noch ziemlich anstrengend. Auch kulturell ist es für ihn eine ziemliche Veränderung. Das Klischee, dass wir Deutschen immer so pünktlich sind, wird wieder mal bestätigt.
Während in Südkorea alles eher hektisch und sehr hierarchisch zugeht (beispielsweise dürfen die Mitarbeiter nicht vor ihrem Chef gehen), sind Sungro bei uns vor allem die flachen Hierarchien und die angenehme Atmosphäre positiv aufgefallen.

Sungro und Kai

Den Alltag zu meistern, ist für ihn aber noch nicht so einfach. Schon alleine in Deutschland richtig anzukommen, war für ihn bisher die größte Herausforderung. Angefangen natürlich bei der Sprache, über das Visum bis hin zum fränkischen Essen. Sungro konnte dabei aber immer auf die Hilfe seiner Familie und Freunde zählen und auch auf die Unterstützung durch seinen Ausbilder, die anderen Azubis und Mitarbeiter kann er sich jederzeit verlassen.

Wir freuen uns, dass Sungro jetzt bei uns ist und sich so langsam aber sicher eingewöhnt.


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