empiriecom people: Auszeit mit Yoga

23. Okt 2019
Michaela Ulrich

Lesezeit: 3 Minuten

Daniela

Daniela ist bereits seit 2011 in der BAUR-Gruppe und aktuell Scrum Master in der Unit Inspect. Um ihr Gleichgewicht zu finden, gönnt sie sich eine kleine Auszeit und kommt bei einer Runde Yoga zur Ruhe. 


Vor etwa 20 Jahren kam Daniela zum ersten Mal mit Yoga in Berührung und nahm seitdem immer mal wieder an Yogastunden teil. Zwischendurch schlich sich aber auch mal die ein oder andere Pause ein. So richtig losgelassen hat sie die Technik, die vor über zweitausend Jahren in Indien entwickelt wurde, nie so wirklich. Vor gut zweieinhalb Jahren wurde Daniela auf ihr jetziges Studio aufmerksam und “verliebte” sich in die Yogapraxis.
In ihrem Hobby hat sie das gefunden, was sie schon lange gesucht hat: Trotz lebendigem Alltag zur Ruhe zu kommen. Diese aktive Entspannung hat Daniela aus irgendeinem Grund schon immer fasziniert.

Yoga setzt sich aus vielen verschiedenen Praktiken zusammen, sodass neben den körperlichen vor allem auch geistige, meditative Übungen dazu zählen.
“Ich praktiziere hauptsächlich Vinyasa Flow Yoga, seit diesem Jahr habe ich aber auch Yin Yoga für mich entdeckt. Ich probiere aber immer gerne neue Stile aus, da ich es spannend finde herauszufinden, wie es auf mich wirkt.”

Yoga als Auszeit

Wie du dir nun vielleicht schon denken kannst, schätzt Daniela nicht nur den sportlichen Aspekt ihres Hobbys. Es ist ihre persönliche Auszeit - raus aus dem Alltag, in dem man immer erreichbar zu sein scheint.


“Für mich stehen die Asanas (Übungen) nicht im Vordergrund, sondern vielmehr deren heilsamen Aspekte. Das schöne daran ist, dass man nicht viel für eine Yogaeinheit braucht. Man ist wirklich sehr flexibel - wann immer einem danach ist: Einfach Matte ausrollen und los geht’s! Toll ist auch, dass es kein richtig oder falsch gibt. Man bleibt ganz bei sich und passt die jeweilige Asana-Position an seinen Körper an.”

So ändert Yoga nicht nur Danielas Außen-, sondern auch ihr Innenleben:
“Du lernst, dich in einer ungeduldigen Welt zu beruhigen und einfach wieder zu atmen. Dann kann eigentlich nichts passieren.”

Info

Vinyasa Flow Yoga ist eine kreative und dynamische Variante von Yoga und verbindet die Bewegungen mit der Atmung. Der Fokus liegt dabei auf der präzisen Ausübung der Körperpositionen und -haltungen, den Asanas. Sie fordern mental sowie körperlich und stärken die Konzentration. Durch längeres Dehnen und Halten können zudem tief liegende Verspannungen gelöst werden. Dieser Stil ist sehr Yang-lastig.

Yin Yoga ist ein guter Ausgleich zu kraftvollen Praktiken und zeichnet sich durch einen eher ruhigen Stil aus. Hierbei steht vor allem die Entspannung in den Asanas und das freie Fließen des Atems im Mittelpunkt, um zur inneren Ruhe zu kommen. Die Übungen werden dabei mindestens drei Minuten gehalten.



Zur Erklärung: Yin und Yang bilden eine Einheit. Yang ist die männliche Kraft, die unseren Muskeln zugeordnet ist und so wie unser Alltag mit viel Bewegung verbunden ist. Yin steht für die weibliche Energie, die uns zur Ruhe kommen lässt und mit Knochen und Gelenken in Beziehung steht. Das eine kann nicht ohne das andere existieren.
Das dynamische Yoga legt seinen Schwerpunkt auf die Muskulatur und ist eher aktiv, während das Yin Yoga eher passiv ist und der Fokus hierbei auf den tieferen Schichten des Körpers, wie Bindegewebe und Faszien liegt.

Ob Yoga für jedermann geeignet ist?
“Es gibt da ein Zitat von T. K. S. Krichnamacharya (ein berühmter Yogaleher): „Yoga kann jeder üben, der atmen kann“ – Ja jeder kann üben – egal ob jung oder alt, dick oder dünn, gesund oder krank, arm oder reich.
Das spannende ist, dass Yoga für jedermann etwas anderes bedeutet. Den einen macht es kräftig, dem anderen hilft es, seinem Gedankenkarussell zu entkommen und wieder ein anderem hilft es, körperliche Beschwerden zu regulieren.”

Yoga für jedermann?

Zum Abschluss gibt uns Daniela noch drei Tipps für mehr Freude und Gelassenheit im Alltag:

  • Das Bewusstsein, dass alles seinen Sinn hat (auch wenn man erst im Nachhinein oft feststellt, worin der Sinn lag).

  • Den Moment wahrnehmen und nicht immer daran denken, was alles noch erledigt werden muss.

  • Das Smartphone auch mal zuhause lassen.

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