Vielfalt erlernt - bei empiriecom, dank empiriecom

28. Aug 2019
Michaela Ulrich

- Erfahrungsbericht zu meiner Hospitation bei empiriecom -

Lesezeit: 2 Minuten

Hospitation im Team PMO

Ich bin Kathrin und arbeite seit inzwischen acht Jahren im IT-Bereich der Firma BAUR. Dort leite und begleite ich IT-Projekte, die vor allem ihren Schwerpunkt im von BAUR genutzten ERP- (Enterprise Resource Planning) und CRM (Customer Relationship Management)-System haben. Projektmanagement gehört damit zu meinen Kernaufgaben, weshalb ich die Chance einer einwöchigen Hospitation im Projektmanagement Office  der Tochterfirma empiriecom genutzt habe.


Das Hauptziel meiner Hospitation war es, die agile Arbeitsweise von empiriecom kennenzulernen, um daraus Anregungen und Potenziale für meine eigene Arbeitsweise zu ziehen. Ein weiteres Ziel war zudem, die Organisationsstruktur und die hinter den Schnittstellen zu BAUR steckenden Kernprozesse kennenzulernen, um ein besseres Verständnis bei der Zusammenarbeit mit empiriecom zu entwickeln. 

Während meiner Hospitation habe ich bei vielen Units hineingeschnuppert und – in der Regel vom Product Owner – eine Einführung in ihren Verantwortungsbereich erhalten. Es gab einen allgemeinen Überblick, aber auch teils eine Kurzvorstellung von bevorstehenden Produktentwicklungen. Zudem bot sich immer die Gelegenheit, Fragen zur agilen Arbeitsweise und den Gründen für die Wahl der spezifischen Methode zu stellen.

Einen Einblick in „dahin geht die Reise für baur.de“ habe ich auch durch die Teilnahmen an Dailies verschiedener Units sowie an Standup-Meetings bekommen. Die agile Arbeitsweise durfte ich zudem durch die Teilnahme an einem Planning und an einem Review erleben.

Neben dieser Praxisnähe konnte ich jedoch auch noch ein bisschen Theorie „aufsaugen“, indem ich zwischen den Terminen in der Bibliothek der empiriecom stöberte.

empiriecom Bibliothek

Mein Fazit

Mit Hinblick auf meine Erwartungshaltung kann ich die Hospitation bei empiriecom empfehlen. Ich habe viel gelernt und auch mit einer teilweise falschen Annahme aufgeräumt:

Ich habe gelernt, dass die hoch gelobte Methode Scrum nicht die „Eierlegende Wollmilchsau“ ist. In der Literatur hat man viel Lob und Begeisterung gelesen, bei empiriecom durfte ich jedoch im Praxis-Umfeld erleben, wo die Grenzen von Scrum sind. Ich erfuhr im Rahmen meiner Hospitation, wann Scrum funktioniert und wann nicht, beziehungsweise unter welchen Umständen die Units auf andere agile Methoden, zum Beispiel Kanban, umgestiegen sind.

Das war eine sehr interessante Erkenntnis, die mich unter anderem auch dazu bewog, meine eigenen Projekte zu reflektieren. Dabei fragte ich mich, welche Auswirkungen eine vollständig agile Projektmanagement-Methode oder eine hybride Methode (= Mischform aus klassischen und agilen Projektmanagement) auf die Zielerreichung gehabt hätte.

Meine Hospitation hat somit auch ein Stück weit eine Veränderung in meinem Mindset bewirkt. Dafür möchte ich den Kollegen aus dem Projektmanagement Office sowie den vielen Product Ownern, Scrum-Mastern und Entwicklern, die ich kennenlernen durfte, herzlich danken.

 

PS: Kleiner Tipp an die, die ebenfalls eine Hospitation machen wollen: Legt eure Hospitation so, dass sie möglichst direkt nach eurem Urlaub stattfindet, denn dann seid ihr mit den Gedanken nicht in eurem Tagesgeschäft verhaftet! 

Hospitation PMO

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