empiriecom people: Let’s Dance!

11. Sep 2019
Michaela Ulrich

Lesezeit: 3 Minuten

Michael

Wenn das eine Hobby vielleicht sogar seltener als das andere ist: Unser Frontend-Developer Michael legt in seiner Freizeit gerne mal eine flotte Sohle aufs Parkett - und das fast schon professionell! Und wenn er gerade mal nicht über die Tanzfläche fegt, tritt er ordentlich in die Pedale.


Seit nunmehr 5 Jahren schwingt Michael mit seiner Frau das Tanzbein. Jeden Mittwoch trifft er sich in seiner Tanzschule und verbringt den Abend mit Standard- und Lateintänzen. Ob ein ruhiger Wiener Walzer oder ein flotter Cha Cha Cha, mit der richtigen Musik ist Michael schnell in seinem Element. Trotz des exotischen Flairs der lateinamerikanischen Tänze, wie Samba oder Jive, sagen ihm die Standardtänze besonders zu.

Info


Zu den Standardtänzen zählten ursprünglich alle Gesellschaftstänze, heutzutage beschränkt es sich auf den langsamen Walzer, Wiener Walzer, Foxtrott, Slowfox, Quickstep und Tango. Letzteres wird als Schreittanz bezeichnet, während die anderen als Schwungtänze gelten. Durch die raumgreifenden Bewegungen in mehr oder weniger flottem Tempo und dem ständigen Körperkontakt ist hierbei Balance, Haltung und wechselseitiger Führung erforderlich. 

Tanzschuhe

Von den lateinamerikanischen Tänzen Samba, Cha-Cha-Cha, Rumba, Paso Doble und Jive stammen entgegen der Vermutung nur drei davon tatsächlich aus Lateinamerika. Diese fünf Tänze ähneln sich deshalb auch vielmehr in ihren technischen Elementen, statt ihrer Herkunft. Hierbei stehen die aufeinander abgestimmten Bewegungen des einzelnen Tänzers, wie schnelle Drehungen oder der Wechsel zwischen ruhigeren und flotteren Phasen, im Vordergrund.

Michael

Michaels Interesse am Tanz entwickelte sich bereits bei einem Tanzkurs in der Schule. Hierbei wurde natürlich so viel wie möglich in kürzester Zeit ausprobiert, doch so richtig von “Können” war zu diesem Zeitpunkt noch nicht die Rede. Zusammen mit seiner Frau konnte er sein Hobby wieder aufleben lassen und so absolvierten sie innerhalb von zwei Jahren den Bronze-, Silber- und Goldkurs.
Wer jetzt an Medaillen und Pokale denkt, wird leider enttäuscht, denn das Bestehen dieser drei Kurse bedeutet, dass das Tanzpaar den Grundschritt ziemlich gut beherrscht, ein paar Figuren sind auch drin.

Nach dieser Grundausbildung folgt der Aufstieg in den jetzigen Tanzkreis, bestehend aus drei festen Paaren (Tendenz leider sinkend). Zusammen mit einem Tanzlehrer werden neue Figuren erlernt und bereits erlernte wiederholt, denn bekanntlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Bis eine Figur richtig sitzt, wie aktuell zum Beispiel die “Samba Rolle”, vergehen schon mal drei bis vier Wochen.

Klingt vielleicht alles etwas altbacken und stocksteif - aber weit gefehlt! Getanzt wird immer mit passender Musik - sowohl zu alten Klassikern als auch den neuesten Charts. Mit spektakulären Hebefiguren können die beiden leider (noch) nicht glänzen, vielmehr werden Figuren mit längeren Schrittfolgen einstudiert, die im richtigen Tempo aneinander gereiht werden. Bei einigen Tänzen, wie Jive oder Quickstep, kann einem auch schon gut warm werden. Da kommt direkt die Frage auf: Kann man die “Tanzerei” als Sport bezeichnen? Tatsächlich eine gute Frage, denn für Michael und seine Frau soll es schon die wöchentliche Aktivität sein, aber ist natürlich kein Vergleich zu beispielsweise Joggen oder Fahrrad fahren.

Tanzen ist was für dich, wenn du …

  • Musik magst

  • dich gern zu “koordinierter” Musik bewegst

  • dich bewegen möchtest

  • dein Gedächtnis trainieren möchtest

  • einen Ausgleich brauchst und Stress vertreiben willst

Michael

Fahrrad fahren - genau das richtige Stichwort! Denn neben dem Tanzen radelt Michael unheimlich gerne. Dabei gibt er gerne Gas und hat einen eher sportlichen Anspruch, die Natur um ihn herum blendet er da auch einfach mal aus. Bei seiner Frau das genaue Gegenteil: Da darf es ruhig mal gemütlich zugehen und die Umgebung so richtig genossen werden.
Für beide Ansprüche haben sie die ideale Lösung gefunden: Ein Tandem! - Vorne Drill, hinten Chill.

Angefangen hat alles mit einem uralten Modell für schlappe 30€. Trotz der vielen Hinweise (Kauft euch bloß kein Tandem! Das wird nix!) war das Ding gekauft.

Tandem fahren

Die Hinterfrau muss ihrem Vordermann bei der Fahrt im wahrsten Sinne des Wortes blind vertrauen, denn sie bekommt nicht rechtzeitig mit, ob er nun bremst oder in eine scharfe Kurve einlenkt. Hier ist tatsächlich Absprache notwendig, um nicht aus dem Gleichgewicht zu geraten. Aufgrund des langen Radstandes haben die beiden Radler auch schon mal auf dem Boden aufgesetzt - da muss mitgedacht werden, wenn die wilde Fahrt über kleine Hügel oder Bordsteine geht.
Das Tandem kann auch gut als “Taxi” eingesetzt werden, denn alleine fahren ist kein Problem. Vom Fahrgefühl lenkt es sich jedoch wie ein Bus.

Tandem ist was für dich, wenn du …

  • kommunikativ bist und dich gern mit deinem Mitfahrer/deiner Mitfahrerin unterhältst

  • einen Partner hast, den du vertraust (wenn du hinten sitzt)

  • einen Partner hast, der dir vertraut (wenn du vorn am Lenker sitzt)

  • und dein Partner zwar gern zusammen fahrt, ihr jedoch unterschiedliche Tempos habt

  • Platz hast, ein Tandem unterzustellen/zu parken

0Noch keine Kommentare

Ihr Kommentar
Antwort auf:  Direkt auf das Thema antworten
4381 - 7
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen