Selbstführung klingt erst einmal nach einem großen Wort. Im Arbeitsalltag bedeutet es vor allem: die eigenen Aufgaben im Blick zu behalten, sich selbst wirksam zu steuern, Prioritäten zu setzen, Entscheidungen zu treffen und für die eigene Tätigkeit Verantwortung zu übernehmen.
Bei empiriecom ist uns wichtig, dass Menschen ihre Arbeit selbst in die Hand nehmen können. Das heißt nicht automatisch, dass Führung überflüssig wird, da sie aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden kann: sich selbst führen, andere führen und sich führen lassen. Selbstführung steht dabei am Anfang, denn wer sich selbst gut führen kann, schafft damit auch eine gute Grundlage, andere zu führen.
Selbstführung funktioniert nicht allein
Damit selbstständiges Arbeiten klappt, muss klar sein, wo der eigene Spielraum liegt. Was darf ich selbst entscheiden? Wann hole ich jemanden dazu? Wo bekomme ich Informationen, wenn ich nicht weiterkomme?
Bei empiriecom sollen Erwartungen und Ansprechpartner:innen klar sein und gleichzeitig genug Freiheit da sein, um eigene Entscheidungen zu treffen. Selbstführung heißt eben nicht, alles alleine schaffen zu müssen.
Und ja, dabei kann auch mal etwas schieflaufen. Wer Entscheidungen trifft und Dinge ausprobiert, macht auch Fehler. Interessanter als die Frage, wer einen Fehler gemacht hat, ist für uns, was wir daraus lernen und beim nächsten Mal anders machen können.
Selbstführung heißt nicht, dass alle führen müssen
Nicht alle Mitarbeiter:innen möchten ein Team leiten oder ständig neue Themen anstoßen. Die einen übernehmen gerne Verantwortung für Projekte, andere bringen ihre Erfahrung ein, stellen die richtigen Fragen oder sorgen dafür, dass Aufgaben zuverlässig laufen.
Selbstführung kann also ganz unterschiedlich aussehen. Im Kern geht es darum, sich selbst wirksam zu steuern, die eigenen Aufgaben in die Hand zu nehmen, Dinge voranzubringen und Entscheidungen zu treffen, wenn man sie selbst treffen kann. Genauso wichtig ist es, zu wissen, wann es sinnvoll ist, jemanden dazuzuholen.