15. Sep 2026
Bei Veränderungsprozessen im Unternehmen kommt es immer wieder vor, dass Teams aufgeteilt und neu zusammengesetzt werden. Das ist oft eine spannende, aber auch herausfordernde Zeit. Für viele heißt das, die eigene Komfortzone zu verlassen und sich auf neue Kolleg:innen und Arbeitsweisen einzulassen. Vor allem am Anfang kann sich das ungewohnt anfühlen.
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Bei empiriecom stehen unsere Coaches den Mitarbeitenden zur Seite und geben ihnen Raum, den Wechsel gemeinsam zu gestalten. Dafür gibt es verschiedene Methoden, die je nach Team und Situation zum Einsatz kommen.
Bevor sich ein Team neu zusammensetzt, ist es wichtig, die gemeinsame Zeit im alten Team bewusst abzuschließen. Ein Rückblick hilft dabei, Erlebtes festzuhalten, Erfolge sichtbar zu machen und sich voneinander zu verabschieden.
Eine visuelle Roadmap ist eine Möglichkeit, auf die gemeinsame Reise zurückzublicken. Wer ist wann dazugekommen? Was hat sich verändert? Welche Meilensteine wurden erreicht?
Daneben spielt der persönliche Austausch eine wichtige Rolle. Veränderungen bringen oft Unsicherheiten mit sich, das ist ganz normal. Deshalb nehmen sich die Coaches bewusst Zeit für Gespräche, hören zu und gehen auf Fragen und Gedanken ein. Je nach Team bietet sich zum Abschluss gegenseitiges Feedback an. Die Teammitglieder teilen, welche Stärken und Eigenschaften sie an ihren Kolleg:innen schätzen und was sie aus der bisherigen Zusammenarbeit unbedingt mitnehmen sollten.
Nach dem Abschluss der bisherigen Teamzusammenarbeit folgt ein eigener Kick-off-Termin für das neu zusammengesetzte Team. Im Mittelpunkt steht das gegenseitige Kennenlernen, das Entdecken von Gemeinsamkeiten und erste Impulse für die zukünftige Zusammenarbeit.
Zum Einstieg kann sich das Team beispielsweise einen gemeinsamen Teamnamen und einen passenden Claim ausdenken, wie „build to move – build to last“. Das schafft Identität und stärkt das Gefühl, von Anfang an etwas miteinander aufzubauen. Gleichzeitig bietet die Übung einen spielerischen Einstieg, um sich über Werte, Stärken und gemeinsame Ziele auszutauschen.
Auch Rollen und Working Agreements können gemeinsam besprochen werden. Dadurch lassen sich Erwartungen an die Zusammenarbeit frühzeitig klären und erste Vereinbarungen für den Arbeitsalltag treffen.
Neben Gesprächen kommen je nach Situation auch interaktive Methoden zum Einsatz, die die Zusammenarbeit erlebbar machen. Ein Beispiel dafür ist das Murmelspiel „Flume“ von Michael Cramer.
Die Simulation macht nicht nur Kommunikation und Zusammenarbeit sichtbar, sondern veranschaulicht auch bestehende Muster im Team. Durch die abstrahierte Situation können die Teammitglieder ihr eigenes Verhalten und ihre Zusammenarbeit reflektieren, ohne dass dabei direkt konkrete Alltagssituationen im Mittelpunkt stehen.
Die gemeinsamen Erlebnisse helfen dabei, sich in der neuen Konstellation besser kennenzulernen und erste Erfahrungen miteinander zu sammeln. Dabei wird schnell sichtbar, welche Stärken und Perspektiven die einzelnen Teammitglieder einbringen und wie sie diese für die gemeinsame Arbeit nutzen können. Unsere Coaches begleiten diesen Prozess mit viel Feingefühl und schaffen den Raum, in dem ein neues Miteinander entstehen kann.