Team Inspire auf der DrupalCon Rotterdam 2026

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Vom 28. September bis zum 1. Oktober fand die DrupalCon Europe in diesem Jahr in Rotterdam statt und auch das Team Inspire war wieder mit dabei. Nach Wien im vergangenen Jahr führte die Reise diesmal an die Maas, zwischen Hafenkränen, Hochhäusern und dem Beurs-World Trade Center. Michael, Julian und Christian waren für uns vor Ort, um neue Impulse aus der Drupal-Community mitzunehmen und sich über aktuelle Entwicklungen auszutauschen.

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Einer war schon da

Als Julian und Christian in Rotterdam ankamen, war Michael, unser Ire im Team, längst vor Ort. Als alter Bekannter der Drupal-Community stand er nicht vor, sondern hinter dem Tresen: Er half als Freiwilliger bei der Registrierung und begrüßte die ankommenden Teilnehmer:innen. Ein schöner Start und nicht seine letzte Aktion auf dieser DrupalCon!

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Michael auf der Drupal Con Rotterdam

KI: vom Experiment zum Werkzeug

Schon in Wien war künstliche Intelligenz überall, doch in Rotterdam wurde noch deutlicher, welche Rolle sie künftig in Drupal spielen wird. Im Mittelpunkt stand nicht mehr die Frage, ob KI Teil von Drupal wird, sondern wie sie sich sinnvoll in den Arbeitsalltag integrieren lässt.

Drupal AI Initiative Update. Niels Aers (Dropsolid) und Christoph Breidert von „unserer" Agentur 1xINTERNET zogen Bilanz: Rund 24.000 Websites nutzen inzwischen das Drupal-AI-Modul, Tendenz steigend. Besonders spannend fanden wir die Abstimmung unter den beteiligten Partnern, was als Nächstes gebaut werden soll. Ganz vorne: KI-gestützte Suche, dicht gefolgt von automatischen Inhaltsprüfungen, KI-Übersetzung, Bearbeitung von Inhalten per Chat und Massenaktualisierungen. Gezeigt wurde das Ganze live auf der Demo-Website „Northmoor University“, mit KI-Funktionen direkt im Redaktionsalltag statt in einer separaten Spielwiese.

KI in der Entwicklung. In den „Drupal CMS Spotlights“ wurde ein modulares Ökosystem für die KI-gestützte Drupal-Entwicklung vorgestellt. Dazu gehören ein Installer mit nur einer Zeile, eine auf DDEV basierende Umgebung, gemeinsame Best Practices, ein Evaluations-Framework und Werkzeuge, die KI-Agenten das nötige Wissen über ein Projekt vermitteln. Da wir lokal ebenfalls mit DDEV arbeiten, fühlte sich das fast wie ein Blick in unsere eigene Werkstatt an.

Migrationen mit KI. Ebenfalls gezeigt: Canvas AI Migrations, mit denen bestehende Seiten mithilfe von KI in den neuen Page Builder übernommen werden können.

Unser Eindruck: KI wird in Drupal immer selbstverständlicher und findet Schritt für Schritt ihren Platz im Arbeitsalltag, von der täglichen Redaktionsarbeit bis hin zur Entwicklung.

Canvas Headless und die Driesnote

Den Auftakt machte wie jedes Jahr die Keynote von Drupal-Gründer Dries Buytaert. Seine Botschaft: Europa braucht digitale Souveränität, zu der offene Software wie Drupal einen wichtigen Beitrag leisten kann.

Technisch stand Drupal Canvas im Mittelpunkt, der neue visuelle Page Builder. Für uns das Highlight: Canvas Headless. Inhalte und Layouts werden in Canvas gepflegt und können anschließend in beliebigen Frontends ausgespielt werden, egal ob für Content, Commerce oder andere Services. Gerade für eine Plattform wie unsere, die viele Shops und Kanäle bedient, ist das ein spannender Ansatz.

Wie das konkret aussieht, zeigten weitere Sessions. In „Drupal Canvas: Advanced Site Building“ stellte Acquia unter anderem die neue Übersetzbarkeit vor, die gerade für mehrsprachige Seiten wie unsere besonders wichtig ist. In einer weiteren Session zu Canvas-Code-Komponenten ging es darum, Komponenten im Frontend-Framework der eigenen Wahl zu nutzen. Mit "npx skills add drupal-canvas/skills" lässt sich außerdem das passende Canvas-Wissen direkt in KI-Assistenten integrieren.

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Canvas Headless in der Driesnote

Vom Jobsuchenden zum Jobbörsen-Organisator

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Die Jobbörse am Whiteboard füllt sich

Unser persönliches Highlight hat mit Michael zu tun. Als er 2025 nach Wien zur DrupalCon fuhr, war er auf Arbeitssuche und hätte nie gedacht, mit einem neuen Job nach Hause zu kommen. Doch genau das ist passiert: Wir haben ihn dort kennengelernt, suchten gerade jemanden wie ihn und seitdem ist er Teil unseres Teams!

Diese Erfahrung wollte Michael in Rotterdam weitergeben. In einem kleinen, selbst initiierten Talk erzählte er seine Geschichte und machte allen Mut, denen es gerade ähnlich geht: nicht aufgeben und ins Gespräch kommen, denn auf einer DrupalCon kann daraus mehr werden als man denkt! 

Und weil Reden allein nicht reicht, organisierte er gleich ein Whiteboard und stellte eine kleine Jobbörse auf die Beine, an der Suchende und Unternehmen zueinanderfinden konnten. Am Ende der Konferenz war das Whiteboard voll mit Einträgen.

Für uns zeigt diese Geschichte besser als jeder Vortrag, was die Drupal-Community ausmacht.

Rotterdam bei Nacht (und ein bisschen Flipper)

Abends ging es raus in die Stadt: Skyline am Wasser, die SS Rotterdam im Hafen und eine Ramen-Schüssel, die einen langen Konferenztag mehr als wettgemacht hat. In den Pausen wurde am Flipperautomaten im Foyer der eine oder andere Highscore gejagt.

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Volle Konzentration am Flipper

Was wir mitnehmen

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Schön war's, Rotterdam!

KI wird vom Schlagwort zum Werkzeug, Drupal Canvas wird erwachsen und die Community zeigt, dass eine Konferenz mehr sein kann als ein Ort für Vorträge. Wir kommen mit vielen Ideen zurück, schauen uns die Aufzeichnungen der verpassten Sessions an und freuen uns schon auf das nächste Jahr.