Die Psychologie hinter dem Artikeltext

04. Okt 2018
Michaela Ulrich

Egal für welches Produkt sich ein Kunde im Online-Shop interessiert, er wird sich mit ihm befassen:
der Produktbeschreibungstext.

So wie jeder Artikel Eigenschaften hat, muss er auch einen Text haben, der diese beschreibt.
Wir haben uns im Laufe der Jahre eine Menge Gedanken dazu gemacht und viel Literatur gewälzt.
Einen Teil unserer Ergebnisse wollen wir hier mit Dir teilen.
Es dreht sich also diesmal alles rund um den Artikeltext. Aber das kann doch nicht so schwer sein… oder?

Das Erstellen eines professionellen Artikeltextes kostet Zeit und Energie, sodass natürlich die Frage aufkommt: lohnt sich das überhaupt?
Die Antwort: eindeutig Ja!

Der Artikeltext gilt als zweitwichtigster Erfolgsfaktor einer Artikeldetailseite (nach der Präsentation des Produktes durch die Produktbilder) und besitzt somit einen großen Einfluss auf die Kaufentscheidung.
Neben der Animation zum Kauf hilft der Text aber auch dabei, Deine Leser direkt anzusprechen. Um spätere Retouren oder mögliche Rückfragen zu vermeiden, sollten bereits in der Beschreibung die wichtigsten Artikelinformationen kommuniziert werden.
Zusätzlich dient der Artikeltext zur Verbesserung der SEO und zur Vermittlung der Corporate Identity des Anbieters.

Wie kannst Du nun aber diese Vorteile nutzen?
Zuerst sollte Dir klar sein, dass sich der Relevanzgrad des Artikeltexts von Sortiment zu Sortiment unterscheidet. Das bedeutet, dass bildintensive Artikel, wie etwa aus dem Modesegment, weniger textabhängig sind wie z.B. Unterhaltungselektronik. So sehen moderne Flachbildfernseher zwar alle ungefähr gleich aus, in den Daten (und damit im Artikeltext) zeigen sich jedoch Stärken und Schwächen. Hier kannst Du mit einem guten Text auch entsprechend punkten.

Bei der Formulierung des optimalen Artikeltexts muss neben der Länge und Formatierung vor allem die Textqualität, aber auch -psychologie beachtet werden. Wir haben Dir 7 Tipps zusammengestellt, wie Du verkaufsfördernde Artikeltexte gestalten solltest.

1. Zunächst solltest Du differenzieren, welche Informationen wirklich wichtig sind und was den potenziellen Käufer interessiert. Verwende keine unnötigen Phrasen – jeder Satz soll mindestens eine Information (z.B. eine Artikeleigenschaft) transportieren. Andernfalls kann Ablenkung oder gar ein Abbruch durch den Kunden die Folge sein.

2. Dein Artikeltext sollte idealerweise aus Sicht des Lesers formuliert und in seiner Gesamtheit optimal auf ihn zugeschnitten sein.

3. Du solltest im Hinterkopf behalten, dass Leser dazu tendieren, ganze Textblöcke zu überspringen. Auch wird der Anfang sowie das Ende eines Textes intensiver gelesen als der Mittelteil. Positioniere Deine wichtigsten Verkaufsargumente also möglichst am Anfang. Oder noch besser: in der Überschrift, denn diese wird fünfmal häufiger als der darauffolgende Text gelesen.

4. Verfolge das Prinzip der „Inverted Pyramid“: Beginne mit den wichtigsten Informationen und Argumenten, die Relevanz der Infos nimmt im Laufe des Textes ab.

5. Gestalte Deine Beschreibung Scanning-freundlich, denn die Interessenten werden deine Texte lediglich überfliegen und kaum intensiv, Wort-für-Wort, studieren. Weitere Value Propositions solltest Du deshalb als schnell erfassbare Bullet Points in der Kurzbeschreibung einbauen und ggf. später noch jeweils detailliert erläutern.

6. Gehe davon aus, dass nicht jeder eine ausgeprägte Lesefähigkeit besitzt und eventuell schneller die Konzentration verliert. Deshalb sollte nach Möglichkeit nicht zwischendurch gescrollt und die zuletzt gelesene Stelle gesucht werden müssen. In diesem Fall kommt ebenfalls wieder die „Inverted Pyramid“ zum Tragen, denn eine hohe Informationsdichte und große Textmenge kann schnell überfordern und den Lesevorgang beenden. Zusätzlich sollten zu viele Fach- und Fremdwörter sowie komplizierte Satzkonstruktionen vermieden werden.

7. Du solltest in Deinem Artikeltext lieber Resultate als Funktionen sprechen lassen. Klingt es nicht viel besser, wenn durch die neue Matratze Nacken- und Rückenschmerzen Vergangenheit sind, als nur die Schulter- und Beckenstützfunktion zu erwähnen?


Auf diesen sieben Punkten (und mehr) basieren selbstverständlich auch die Artikeltexte, die wir bei empiriecom für unsere Mandanten zusammenstellen. So sind die Kunden unserer Mandanten bestmöglich informiert und werden zum Kauf animiert.

Wir nutzen hierbei jedes Optimierungspotential, unter anderem bei der Anpassung auf verschiedene Devices (Mobile, Tablet, Desktop) und der SEO-Relevanz für Suchmaschinen.

Du brauchst Unterstützung bei Deinen Artikeltexten oder hast selbst noch Tipps parat? Schreib uns doch!

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