Agile inside - Arbeiten bei empiriecom

31. Okt 2018
Michaela Ulrich

Der E-Commerce ist schnelllebig und steht ständig neuen Trends, neuen Kundenansprüchen und Wettbewerbern gegenüber. Diese steigende Komplexität nehmen wir an – vor allem mit agilen Arbeitsprinzipien. Auch bei empiriecom setzen wir auf die agile Arbeitsweise mit agilen Prozessen wie Scrum und Kanban und wollen Euch einen Eindruck vermitteln, wie es bei uns funktioniert.

Teamarbeit statt Einzelkämpfer

Unsere Teams sind im Rahmen der agilen Arbeitsweise interdisziplinär zusammengesetzt und betreuen verschiedene Produktbereiche bei empiriecom. Diese haben wir nach dem Domain-Driven-Design-Prinzip festgelegt und orientieren uns somit an der Customer Journey durch die von uns betreuten Onlineshops.
Die spezialisierten Teams bestehen in der Regel aus Scrum Master (SM), Product Owner (PO) und den Entwicklern.

Unsere SMs und POs organisieren den Austausch im agilen Team und dessen Umfeld.  Der Scrum Master sorgt dabei für die Einhaltung agiler Prozesse und deren Regeln, organisiert und moderiert Team-Meetings und achtet dabei auch auf die Produktivität des Teams. Er strebt ständige Optimierung an, beseitigt Hindernisse und coacht sein Team so zum Erfolg. Zusätzlich sorgt er für den Kommunikationsfluss innerhalb des Teams und mit den Stakeholdern.
Der Product Owner hat tiefe Expertise zu unseren Produkten und steuert das Backlog des Teams. Er entwickelt mit seinem Team neue Ideen, um unsere Nutzer zu begeistern. Außerdem holt er erforderliche Informationen von Experten im und außerhalb des Unternehmens ein, priorisiert die offenen Aufgaben in der Unit und bereitet Themen zur Umsetzung vor, um einen maximalen Nutzen zu generieren. Für die technische Umsetzung sind die Entwickler zuständig. Unsere Programmierprofis entwickeln und warten Code, fixen Bugs und setzen neue Features für unsere Produkte um.

Speziell für die Zusammenarbeit mit unseren Mandanten gibt es zusätzlich die Rolle des Business Owners. Er ist Fachexperte für das Team seitens der Marke. Er vertritt somit unseren Mandanten und dessen Zielgruppe und dient als Ansprechpartner für Ideen, Ziele und Schnittstellen.


Sprint? – Auf die Plätze, fertig, los!

Scrum Prozess

Die Entwicklung unserer Produkte erfolgt in mehreren Teilabschnitten, den sogenannten Sprints. Diese dauern in der Regel zwei Wochen und bringen anschauliche und überprüfbare Ergebnisse hervor. Sie ermöglichen uns außerdem, Änderungen der Planung zum frühestmöglichen Zeitpunkt einzubauen.
Die Planung des nächsten Sprints beginnen unsere Units in Form des Sprint Planning Meetings, in dem die zu bearbeitenden Anforderungen vom Team festgelegt werden. Die Verteilung der anfallenden Aufgaben und Arbeiten erfolgt nicht durch eine einzelne Person, sondern folgt dem Pull-Prinzip. Die Mitarbeiter der Teams holen sich ihre Arbeit demnach selbst und erhalten so den Produktionsfluss.

In den folgenden zwei Wochen bleibt die Unit ständig im Austausch über den Fortschritt der Aufgaben. An jedem Tag innerhalb des Sprints wird das Daily durchgeführt, bei dem jedes Teammitglied ein persönliches Feedback gibt, was am Tag zuvor erledigt wurde, bis zum nächsten Tag erledigt wird und ob Probleme vorhanden sind. 

Der aktuelle Stand des Sprints kann an Boards abgelesen werden, bei dem die einzelnen Aufgaben in Form von Post-Its in die Spalte des aktuellen Status geheftet oder direkt am digitalen JIRA-Board bearbeitet werden.

Nach dem Abschluss eines Sprints wird im Beisein des Product Owners und weiteren interessierten Stakeholdern das Ergebnis in einem Review vorgestellt. Das Team präsentiert die umgesetzten Anforderungen und fordert Feedback sowie Verbesserungsvorschläge ein, um das Produkt und damit den Kundennutzen zu optimieren. In der nachfolgenden Retrospektive wird die Arbeitsweise innerhalb der Unit teamintern beurteilt.Es wird besprochen, was gut und was eher nicht so gut funktioniert hat, damit dies im nächsten Sprint verbessert werden kann.

In Summe haben wir mit der agilen Arbeitsweise für uns die passende Form der Leistungserbringung gefunden und können unser Potenzial so voll ausschöpfen.
Dabei bleiben wir jedoch im besten Sinne „agil“, das heißt wir bilden uns immer weiter und versuchen uns stetig zu verbessern.

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